bAV-Vorsorge

Seit 2002 haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung, außer der Tarifvertrag schließt diesen aus. Der Arbeitgeber muss also dem Arbeitnehmer die Möglichkeit bieten, mit einer bAV für sein Alter vorzusorgen. Über die Art des Durchführungsweges und des Anbieters entscheidet jedoch der Arbeitgeber.

Die betriebliche Altersversorgung kann vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer oder von beiden gemeinsam finanziert werden. Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, die betriebliche Altersversorgung direkt aus ihrem Bruttoeinkommen zu finanzieren – die sogenannte Entgeltumwandlung ist dabei die häufigste Finanzierungsform – und sparen auf diese Weise Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge.

Bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (West) sind steuer- und sozialversicherungsfrei. 2016 sind dies jährlich bis zu 2.976 Euro (monatlich 248 Euro). Die Zertifizierung erfolgt ebenfalls über das Bundeszentralamt für Steuern.

 

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